Modul Führung

Quelle: dgkm.org

Aufgaben des Führungstrupps SEG:

  • Führung der Katastrophenschutz-Module in lageabhängigen Zusammensetzungen
  • Beachtung der Sicherheit im Einsatz mit Unterstützung der Fach- und Führungskräfte
  • Unterstützung der Abschnittsleitung Gesundheit (Organisatorischer Leiter und Leitender Notarzt)
  • Sicherstellung der Kommunikation und Kooperation mit der übergeordneten Führungsstelle und den benachbarten Einheiten, entgegennehmen von Einsatzaufträgen und Informationen über Lageentwicklung und Einsatzabwicklung
  • Feststellung und Beurteilung der Lage im Einsatzbereich der Module
  • Regelung des sanitäts- und betreuungsdienstlichen Einsatzes unter Beratung der Fach- und Führungskräfte
  • Beachtung der Sicherheit im Einsatz mit Unterstützung der Fach- und Führungskräfte
  • Erteilung von Einsatzaufträgen an die Module (Gruppenführer) und Kontrolle der Durchführung
  • Veranlassung der ggf. notwendigen Verstärkung, Ergänzung und Ablösung von Modulen bzw. ggf. Teilen dieser
  • Sicherstellung der Registrierung der betroffenen Personen, sowie Einsatzkräfte
  • Veranlassung vorsorgender Maßnahmen zur Schadensbegrenzung
  • Ggf. Psychosoziale Betreuungsmaßnahmen der Betroffenen sowie der Einsatzkräfte durch Fachpersonal (Krisenintervention, Notfallnachsorge, Einsatznachsorge, Notfall-Psychotherapeuten, Notfall-Psychologen, etc.)
  • Veranlassung der Einsatznachbereitung

In Koblenz hat die Stadtverwaltung das Deutsche Rote Kreuz beauftragt, das Modul Führung aufzustellen. Hierzu verfügt das Deutsche Rote Kreuz über ein Einsatzleitfahrzeug (ELW), das mit den erforderlichen Kommunikationsgeräten ausgestattet ist. Es stehen je 2 Funkgeräte im 4-m Band und im 2-m Band, moderne Telekommunikationsmittel einschließlich einer Faxverbindung zur Verfügung. Die umfangreiche Dokumentation kann rechnergestützt, aber im Notfall auch mit entsprechenden Vordrucken durchgeführt werden. Eine Vorrüstung auf Digitalfunk ist schon bei der Anschaffung bedacht worden.

Umfangreiche Pläne der Stadt und der näheren Umgebung, Anfahrtswege der Krankenhäuser in der Umgebung, Rettungskette Forst, etc. werden mitgeführt.