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Das Notarzteinsatzfahrzeug

Nach § 21 Rettungsdienstgesetz (- RettG -) handelt es sich bei Notarzteinsatzfahrzeugen um Personenkraftwagen mit spezieller Ausstattung zum Transport des Notarztes und der medizinisch-technischen Ausrüstung an den Einsatzort.

Besetzt wird das Fahrzeug durch einen Rettungsassistenten und einen Notarzt. Dieser wird vom jeweiligen Krankenhaus gestellt. Die Notärzte unterstützen in der einsatzfreien Zeit ihre Kollegen innerhalb der Klinik.

Die Beladung ist vergleichbar mit der eines Rettungswagens. Zusätzlich ist diese um ein Equipment für besondere ärztliche Maßnahmen ergänzt. Dies sind:

  • Spezielle Medikamente
  • Alternative Möglichkeiten der Atemwegssicherung, für Fälle in denen gängige Methoden nicht mehr durchführbar sind.
  • Eine kombinierte EKG / Defibrillator Einheit mit erweiterten Überwachungsoptionen
  • Ein chirurgisches Besteck für kleine unaufschiebbare operative Eingriffe bereits an der Einsatzstelle
  • Diagnostische Untersuchungswerkzeuge
  • Equipment zur Immobilisation von Körperteilen
  • Leichtes Rettungswerkzeug
  • Replantatbeutel zur fachgerechten Aufbewahrung von Körperteilen nach Amputationsverletzungen
  • Eine Thoraxdrainage mit Zubehör
  • Ein Perfusor (Spritzenpumpe)
  • Erweitertes Dokumentationsmaterial z.B. für einen  Massenanfall von Verletzten
  • Verfahren der Medikamentenapplikation für Säuglinge und Kleinkinder
  • Lysepräparat und verschiedene Kathetersysteme
  • Ein spezieller Kinderkoffer

Der Kinderkoffer beinhaltet sämtliche für eine Notfallversorgung benötigte Materialien. Kinder sind keine "kleine Erwachsenen". Daher ergeben sich aus physiologischen und pathophysiologischen Gründen besondere therapeutische Maßnahmen. Dies verlangt besonderes Equipment, wie z. B. eine alternative Zugangsmöglichkeit zur Medikamentenapplikation über das knöcherne System.